5 Gründe, warum La La Land die meisten Oscars aller Zeiten gewinnen wird

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Nachdem La La Land bereits zahlreiche Preise erhalten hat und zum Mega-Blockbuster avancierte, wird nun mit Spannung erwartet, wie viele Oscars der 14-fach nominierte Musical-Streifen am 26. Februar abräumen wird. Es geht um nicht weniger als einen neuen Rekord. An der Spitze liegen aktuell gleich 3 Filme. Ben Hur (1960), Titanic (1998) und Der Herr der Ringe – die Rückkehr des Königs (2004) haben je 11 Academy Awards gewonnen. Statistische Daten legen nahe, dass La La Land in diesem Jahr eine neue Bestmarke aufstellen könnte.  

La La Land ist in zahlreichen Kategorien nominiert, in denen auch die bisherigen Rekordhalter siegten. Alle 3 Filme gewannen Oscars in 8 identischen Kategorien. Auch La La Land gilt jetzt in 7 dieser 8 Kategorien als Top-Favorit. Was fehlt, ist einzig die Nominierung für die besten Spezialeffekte, doch das war bei dem vergleichsweise bescheidenen Budget von $ 30 Mio. auch nicht zu erwarten und dürfte für La La Land kein entscheidender Nachteil sein.

Auch die Tatsache, dass La La Land bei den Nominierungen für die besten Haupt- und Nebendarsteller unterrepräsentiert ist oder wie Ryan Gosling nur mit geringen Chancen an den Start geht, mindert nicht die Rekordaussichten des Films. Die Vergangenheit zeigt: Filme, die sehr viele Oscars gewinnen, gehen in den Hauptkategorien meist leer aus. So auch die aktuellen Rekordhalter: Obwohl sie insgesamt theoretisch 12 Darsteller Awards hätten holen können, gewannen sie nur 2.

Rückenwind verleiht La La Land indes der gigantische Erfolg bei den Golden Globes. Verließen die bisherigen Rekordhalter die Preisverleihung mit jeweils 4 Trophäen, räumte La La Land beim Film- und Fernsehpreis gleich 7 Preise ab – Rekord!

Besonders bemerkenswert: Von den 5 Kategorien, in denen Golden Globe und Oscar Juroren in den letzten 20 Jahren besonders häufig zum gleichen Ergebnis kamen, hat La La Land 4 gewonnen. Ein mehr als positives Signal für die Academy Award Verleihung Ende Februar in Los Angeles.

Manch einer sieht das geringe Alter von Regisseur Damien Chazelle (32) als Stolperstein für den Film. Aber die Academy ist kein Altherrenklub. Sollte Chazelle die Auszeichnung als bester Regisseur gewinnen, wäre er bereits der 20., dem das in seinen 30ern gelingt. Allerdings, das müssen auch wir zugeben, wäre er der jüngste Gewinner aller Zeiten (aktueller Rekordhalter ist Norman Taurog).

Wie viele Oscars La La Land auch immer gewinnen mag, der finanziellen Erfolg des Streifens nötigt uns größten Respekt ab. Ben Hur beispielsweise kostete $ 15 Mio, inflationsbereinigt wären das heute stolze $ 125 Mio. Die Rückkehr des Königs war ähnlich teuer, Titanic ($ 200 Mio) würde heute etwa $ 300 Mio kosten – also rund das 10-fache jener Summe, die La La Land verschlang.

Autor

André studierte Sportmanagement und Sportjournalismus. Im Anschluss arbeitete er in den Kommunikationsabteilungen von Arminia Bielefeld und dem Regionalligisten SV Rödinghausen. In Europas Top-Ligen ist André ebenso zu Hause wie im US-Sport, insbesondere der NFL.

Bwin