Bundesliga: Wer bringt den Joker und hat das goldene Händchen?

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Es ist definitiv eine Kunst aus seinen Einwechselspielern das Beste herauszuholen. Pep Guardiola hat es bei seinen Klubs bewiesen. Freiburgs Trainer Christian Streich und sein Edeljoker Nils Petersen sind in dieser Hinsicht ein kongeniales Duo in der Bundesliga. Doch wie sehen die Zahlen aus, wenn man noch etwas tiefer in die Materie einsteigt.

Wir waren neugierig und haben die Daten aus den letzten 10 Jahren in den Top 5 Ligen in Europa analysiert, nach den Trainern mit dem goldenen Händchen und den edelsten Jokern gesucht.

Aus Trainersicht stehen mit Sicherheit 2 der erfolgreichsten Übungsleiter der letzten Jahre ganz oben. Wenig verwunderlich, dass Zinedine Zidane (Real Madrid) und Pep Guardiola (FC Barcelona, Bayern München, Manchester City) bei den besten Offensivmannschaften die besten individuellen Stürmerstars unter ihren Fittichen hatten. Allein in Guardiolas Bayern-Amtszeit erzielten Robert Lewandowski (7 Tore), Mario Mandzukic (5), Franck Ribery (4) und Claudio Pizarro (3) zusammen 20 Treffer als Einwechselspieler. Der Katalane versteht es einfach seine Leute im richtigen Moment auf das Feld zu schicken. Unvergessen ist wohl in diesem Zusammenhang der legendäre Fünferpack von Lewandowski gegen den VfL Wolfsburg (5:1) innerhalb von 9 Minuten, nachdem er beim Rückstand von 0:1 in der Halbzeit eingewechselt wurde. Außerdem auffällig: Nur Eusebio Sacristan (Real Sociedad) und Ronald Koeman (FC Everton) fallen nicht in die Riege titelbehafteter Trainer von erfolgreichen Großklubs.

Der Pizza-Express liefert

Was Arsenal-Urgestein Theo Walcott in der Premier League, ist Claudio Pizarro in der Bundesliga. Der punkteträchtigste Joker im Oberhaus. Davon durften in der Vergangenheit vor allem der FC Bayern München und Werder Bremen profitieren. Pro Einwechslung beschert der Peruaner seinen Teams im Schnitt 0,45 Punkte. Seit Kurzem kann der abstiegsbedrohte 1. FC Köln auf die Express-Lieferdienste von Pizarro zurückgreifen. Der Klub könnte sie mehr denn je gebrauchen. Bei seiner Premiere gegen RB Leipzig (1:2) hat das allerdings noch nicht hingehauen. Den besten Joker der Bundesliga, Nils Petersen (20 Tore nach Einwechslungen), findet man jedoch in dieser Rangliste vergebens.

Teilzeitvertrag für Niasse

Den Freiburger sowie die Hoffenheimer Andrej Kramaric und Mark Uth findet man dafür in der nächsten Bestenliste.  Hier geht es jedoch einzig und allein um rein individuelle Werte. Allen 3 fällt es statistisch wesentlich leichter von der Bank zu kommen und ins Schwarze zu treffen, als in der Startelf ihrer Hauptaufgabe als Stürmer nachzukommen. Ihre Werte und die ihrer 7 teils namhaften Kollegen weisen diesbezüglich eine große Diskrepanz auf. So sollten beispielsweise die Verantwortlichen des FC Everton vielleicht darüber nachdenken, ihren senegalesischen Stürmer Oumar Niasse nur mit einem Teilzeitvertrag auszustatten.

Gute Stürmer schmoren ungern

Jeder Fußballfan kennt das. Seine Mannschaft liegt zurück und ihr bester Stürmer schmort auf der Bank. So geschehen u.a. mit dem Ex-Dortmunder Ciro Immobile, der bei den Schwarz-Gelben eine ziemlich unglückliche Zeit verbrachte. Mittlerweile hat er sich bei Lazio Rom wieder den Status eines absoluten Killers vor dem Tor erarbeitet. Sein Trainer wäre nicht gut beraten auf ihn in der Startelf zu verzichten. Der Italiener netzt circa 6 Mal schneller ein, wenn er von Beginn an auf dem Feld steht. Aber auch seine Kollegen, von Paulo Dybala über Harry Kane bis hinzu Alexandre Lacazette, taugen aus einem einfachen Grund nicht als Joker. Sie sind einfach zu gut!

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Autor

Ingo studierte an der Deutschen Sporthochschule in Köln sowie in Newcastle Sportmanagement und Sportkommunikation. Vor seiner Zeit bei bwin war er überwiegend im Sport-Marketing tätig. Aktiv und passiv beherrscht er sowohl den Umgang mit Fuß-, wie auch und Tennisbällen.

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